Computer Jazz und Programmieren

 

Udo Matthias drums  percussion electronic comp

Schlagzeugunterricht Kandern

Geschichte Musiksoftware

 Computer JAZZ & Ambient JAZZ

hat mich über meine Ausbildung schon immer bewegt und angesprochen, genauso wie mathrock, freie improvisation (Komplexitätstheorie und Chaosforschung), das Art Ensemble und natürlich.

Blues. Blues ist alles, denke ich!! 😉 🙂

Chuck, Programming on the Fly, Hardwareansprache,Pure Data, Max, Ableton, parallel Processing,Musik Ästhetik, interaktive Verwendung neuer Medien, Klang und das Malen mit Klängen, Neue Musik usw. usw.   s.a. unter Electronic

Unendliches Spiel

DEGEM

Ohne ihn gäbe es diesen Bereich in der Schweiz wahrscheinlich gar nicht.

 Bruno Spörrri

Ambient JAZZ  – Variante der elektronischen Musik

 Eigene Versuche

Unsere westliche Kunstmusik hat der Benediktinermönch Guido von Arezzo wesentlich beeinflusst mit der Erfindung der Notenschrift in einem Terzsystem. Wegen Anfeindnungen musste er damals das Kloster verlassen. Er hatte ja die mündliche Tradition der Überlieferung von Gregorianischen Chorälen, also eine Geheimwissenschaft untergraben. Unsere digitale Revolution lässt sich hier gut vergleichen. Heute wie damals bildet sich ein neues Medium der Komposition aus.

In einer digitalen Musikkultur findet der Kompositionsprozess nicht länger im Medium von Noten, sondern auch im Medium von Samples statt- was auch eine neue Aufführungspraxis nach sich zieht. Für mich sind beide Welten nachvoll ziehbar. Ich würde mich einer neuen Möglichkeit entziehen, würde ich das Rad immer wieder neu erfinden wollen und somit der eigenen Kreativität unnötige Grenzen setzen!!!

Ob im Musikverlag, im Ensemble, in der Musikhochschule in allen drei Säulen der Musik gibt es Erosionserscheinungen der Institutionen.

Materialstand der Gegenwartsmusik beinhaltet Klang als Mittel des Kompositionen.

Das impliziert einen sehr großen Pool an Klangmaterial

Kritiker sagen:

Eine Computerkomposition gelange bestenfalls zu einem Mischergebnis einer kunstlosen Musik mit Musik!

Vor 100 Jahren: Vor gut hundert Jahren formulierte Filippo T. Marinetti sein erstes Futuristisches Manifest einer neuen Maschinenkunst. Es sollte aber hundert Jahre dauern, bis die technischen Möglichkeiten auch einen qualitativen Quantensprung erahnen lassen. An dem Punkt der „Qualität“ scheiden sich nun die Geister.

Und: Erschlägt das Konzept die Idee oder geht letztere im ersten auf…
Komposition, musikalische Praxis und musikalische Wahrnehmung stehen an einem Scheideweg. Die rasche Entwicklung der digitalen Welt samt ihrer Vernetzung wird für die musikalische Kreation nicht folgenlos bleiben. Zu lange Zeit war es still um musikästhetische Differenzen in neuer Musik. In der vorliegenden grundsätzlichen Kontroverse werden nun überfällige und drängende Fragen an die Zukunft neuer Musik gestellt und teils polemisch ausgefochten. (Kreidler/Lehmann)

Heute: Kompositionsprogramme und Informatik ermöglichen es Stücke aufzuführen, die sonst keiner technisch spielen kann. Absolut unspielbares wird spielbar.

Bsp: altes Selbstspielklavier – abstruse Tastenkombinationen – Conlon Nancarrows – Studies for Player-Piano – Frank Zappa

Heute kann man auch Stücke aufführen, die technisch so hochkompliziert sind, ohne dass ein Instrumentalist / Musiker zum Höchstleistungsportler deklariert wird. Was der Musiker nicht spielt oder spielen will, spielt die Klangmaschine. z.B. 3-4 Stimmen, die ein Computer/Laptop spielt und 2-3 Stimmen für die Musiker.

Der Musiker kann sich also wieder auf sein wesentliches konzentrieren, nämlich Musik gehaltvoll zu spielen, was seine eigentliche Kunst ausmacht. Sowie der Photoshop eine Menge änderte, so wird es bald einen Soundshop oder so etwas Ähnliches geben.

What happens in yourself by listening to a song!!

Vollkommen computergenerierte Musik.

Früher:     Iannis Xenakis – Gendy 3 – Idee der automatisierten Kunst – von einem Kompositionsautomaten komponiert

Heute:      Pc- Laptop und Internet

Musikalische Objekte und Prozesse werden bald zur Verfügung stehen. Schon die Begriffe verweisen eindeutig auf das Objektorientierte Denken der Informatiker.

–       Lachenman’sche Geräuschfelder

Energy of Sounds (Elvin Jones) – What happens in yourself!!

–       Ferneyhough‘sche Texturen

–       Grisey’sche Spektralakkorde

Spektral Musik

 

Die Spektralmusik ist nicht von der mathematischen Reihung von (Ton-)Parametern der seriellen Musik oder der freien Konstruktion der atonalen Musik geprägt, sondern beruht auf den Obertönen der Klänge. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Spektren: Harmonischen und inharmonischen Spektren. Ein harmonisches Spektrum basiert auf der Obertonreihe. Unter einem inharmonischen Spektrum versteht man alle Arten von Spektren, die beispielsweise Geräuschen zugrunde liegen. Ein Beispiel für die Komposition eines harmonischen Spektrums ist der Beginn des Werks „Partiels“ von Gérard Grisey oder das Werk „In Vain“ von Georg Friedrich Haas. Ein inharmonisches Spektrum kann zum Beispiel eine Computeranalyse mit Audiosculpt oder Spear von einem Geräusch sein. Ein Beispiel für inharmonische Spektren ist das Werk „Winter Fragments“ von Tristan Murail. In diesem wird ein TamTam Schlag synthetisiert und per MIDI Keyboard als Sample abgerufen und instrumentiert. Dieses analysierte Spektrum kann dann beispielsweise harmonisiert oder synthetisiert werden, ist also sowohl von einem Ensemble oder Orchester spielbar, als auch von einem Synthesizer. Generell benutzen Spektralkomponisten Annäherungen an das Spektrum, in dem sie Viertel- oder Achteltöne notieren

Das Innenleben der Klänge

Für das Komponieren mit dem Computer gilt mehr als sonst wo José Ortega y Gasset’s Aussage: Technik ist die Anstrengung, sich Anstrengungen zu ersparen!

Ingenieure und Informatiker arbeiten mit Objekten und parallelen Prozessen, Algorithmen und Datenbanken im Bereich der AI/KI und können heute problemlos Kompositionsprogramme und anderes verwirklichen.

Die Musik ist die technischste unter den Künsten.

Für mich ist die interessanteste Aufgabe für einen guten Künstler, das Komplexe so zu vereinfachen dass es ein jeder versteht, bzw. nichts mehr von der Komplexität merkt, weil alles locker und rund in sich selbst wirkt.

Das hat mit Spiritualität und Marxismus zu tun.

Jazzmusiker reden schon immer gerne von Spiritualität und nicht von Religösität, weil sie an Institutionen haftet.

Heilige Hallen sind ein Abscheu für mich. In meinem Verständnis des Blues, Jazz und Rock ist eine Entakademisierung gleichbedeutend mit Freiheit und der Revolution des Internets.

Amateure ohne Ausbildung, Studienabbrechen, Spätberufene und Quereinsteiger werden sich, dank der technischen Entlastung, die der Laptop mit sich bringt, als Komponisten profilieren!

(Quellen: Netz + Kreidler).

Jazz ist die Freiheit viele Formen zu haben. (Duke Ellington)

Roxy Music

Brian Eno

Tony Buck

 

Hans Deyssenroth Lörrach 1983

 

Seit 43 Jahre mein Freund und auch musikalischer Begleiter und Berater aus München „Karl Friedrich Gerber

  Eigenklang

Elektronik und Synths

 Laptop Orchester

  Einer meiner Lieblinge!!    Ge Wang

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